Zehn Tage Zukunft: Unser Berufsorientierungsseminar 2026

Veröffentlicht am 1. Oktober 2026 um 10:18

128 Neuntklässler testen den Berufseinstieg

Wie bewirbt man sich richtig? Welche Arbeitgeber gibt es bei uns in der Region? Und wie fühlt sich ein Arbeitstag wirklich an? Genau damit haben sich unsere neunten Klassen vom 21. bis 30. September beim Berufsorientierungsseminar beschäftigt.

Los ging es schon am 19. September mit „Handwerk live“ in Wiesbaden. Dort konnten die Jugendlichen in offenen Werkstätten Handwerksberufe direkt ausprobieren.

Das Seminar selbst war randvoll:

  • Bewerbungstraining mit „Souverän bewerben“, Onlinebewerbung und Einstellungstests
  • Übungs-Einstellungsgespräche
  • Berufsfelder und Arbeitgeber zum Kennenlernen, darunter Bundespolizei, Zoll, Bundeswehr, Rettungsdienst, Agentur für Arbeit und Sozialpädagogik
  • ein Podcast-Projekt mit Konzeption, Aufnahme und Schnitt in Eigenregie

Das Highlight: der Praxistag. Alle Neuntklässler verbrachten einen Vormittag in einem Betrieb der Region. Direkt danach gestalteten sie in Gruppen Plakate über ihre Erfahrungen und präsentierten sie am 29. September im Theaterraum und im Atrium. Die Präsentationen wurden bewertet.

Die besten Plakate

Bei der Abschlussveranstaltung am 30. September in der Pausenhalle wurden die stärksten Plakate ausgezeichnet. Ein besonderer Glückwunsch geht an Lea Gärtner (9b), Marie Mack (9c) sowie Sena Kilinc, Tadea Roso und Azra Tirasci (9d). Sie überzeugten bei der Präsentation mit sehr guten Ergebnissen.

Ebenfalls ausgezeichnet wurden: Ghazal Habib, Emily Faßbinder, Mia Bakalo, Niklas-Moritz Patschicke (9a), Leonie Göbel, Matthis Wilhelm, Ermal Zymberaj (9b), Annalena Fiebiger (9c), Paul Mertens und Chelsea Schwers (9e).

Ein riesiges Dankeschön an die Betriebe der Region!

Viele Unternehmen haben auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler am Praxistag aufgenommen. Andere haben Personalverantwortliche zu uns geschickt, die Beratungs- und Bewerbungsgespräche mit den Jugendlichen geführt haben. Schulleiter Bernhard Rogowski: „Ohne diese Kooperation in der Region wäre die Durchführung des Berufsorientierungsseminars nicht möglich gewesen.“

Ein Seminar mit viel Vorlauf: Geplant wurde es von Konrektorin Neve Kent und Christian Portugall, in monatelanger Vorarbeit. Die Planung für das 30. Berufsorientierungsseminar im nächsten Jahr läuft bereits.

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